Schulungen für Führungskräfte Archives - Degreed https://degreed.com/experience/de/blog/tag/schulungen-fur-fuhrungskrafte/ The Learning and Upskilling Platform Tue, 11 Nov 2025 14:57:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Mehr KI-Akzeptanz mit zentralen Akteuren der Führungsebene auf einer Linie https://degreed.com/experience/de/blog/align-chros-clos-cios-to-grow-ai-adoption/ Tue, 28 Oct 2025 21:59:27 +0000 https://degreed.com/experience/?p=87420 Ermüdungserscheinungen gegenüber künstlicher Intelligenz sind ein reales Problem, das der Erzielung geschäftlicher Ergebnisse zunehmend im Wege steht. Einerseits werden kontinuierlich neue Tools eingeführt, andererseits bleibt nicht genug Zeit, sich auf sie einzustellen. Die Folge: erlahmende Veränderungsbereitschaft, fragmentierte Akzeptanz und resignatives Verhalten. Fühlen sich Mitarbeitende überfordert oder nicht unterstützt, sinkt ihre Produktivität und ihre Leistung stagniert. […]

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Ermüdungserscheinungen gegenüber künstlicher Intelligenz sind ein reales Problem, das der Erzielung geschäftlicher Ergebnisse zunehmend im Wege steht.

Einerseits werden kontinuierlich neue Tools eingeführt, andererseits bleibt nicht genug Zeit, sich auf sie einzustellen. Die Folge: erlahmende Veränderungsbereitschaft, fragmentierte Akzeptanz und resignatives Verhalten. Fühlen sich Mitarbeitende überfordert oder nicht unterstützt, sinkt ihre Produktivität und ihre Leistung stagniert.

Um relevant zu bleiben, ROI-Potenziale zu erschließen und Wachstum zu generieren, ist Ihr Unternehmen jedoch auf die Akzeptanz Ihrer Mitarbeitenden angewiesen.

Als Führungskraft können sie es ihnen erleichtern, Ihre Vorhaben mitzutragen.

In Umbruchphasen wie diesen sind Geschlossenheit auf Führungsebene und Selbstsicherheit in der Belegschaft wichtiger denn je. Organisationen, die sich in puncto KI-Weiterbildung, bereichsübergreifender Zusammenarbeit und ethischer Governance intern mit Personal- und Tech-Verantwortlichen abstimmen, entwickeln in ihren Unternehmen mit dreimal höherer Wahrscheinlichkeit eine GenAI-bereite Belegschaft

Hierzu müssen sich die zentralen Entscheidungsträger:innen zusammentun und Mitarbeitenden die Anleitung und Orientierung vermitteln, die sie für ihre Weiterentwicklung benötigen. 

Warum sind Personal-, Lern- und Tech-Verantwortliche der Schlüssel zu KI-Akzeptanz?

Im Kern bedeutet die Transformation, die es auf breiter Basis in der Belegschaft zu gestalten gilt, nur eines: Menschen müssen lernen, eine neue Technologie zu nutzen. Das macht umso klarer, weshalb Chief Human Resource Officers (CHROs), Chief Learning Officers (CLOs), Chief Talent Officers (CTOs) und Chief Information Officers (CIOs) hierbei eine zentrale Rolle zukommt. 

Aus dieser Perspektive wird zudem deutlich, warum es der Zusammenarbeit dieser Teams bedarf, wenn sie ihre Belegschaft effektiv auf KI vorbereiten möchten.

Die Kunst klarer KI-Abstimmung

Es ist nicht die KI selbst, die Mitarbeitende ablehnen, sondern die Verwirrung, die sie umgibt. 

Es sind die unklaren Erwartungen, ständigen Tool-Wechsel und unzureichenden Antworten, an denen sie sich stören. Um ihre Akzeptanz zielführend zu fördern, müssen Sie HR, L&D und IT auf ein gemeinsames Ziel ausrichten: Klarheit und Orientierung mit direktem Bezug auf geschäftliche Ergebnisse. Wenn Mitarbeitende nachvollziehen können, warum und wie sie KI nutzen sollen, verstehen sie ihre Einführung als Fortschritt und nicht als Belastung.

Haben Sie erst einmal alle Verantwortlichen ins Boot geholt, gilt es, gemeinsam auf Folgendes hinzuarbeiten:

  1. Etablieren Sie einen klaren Orientierungsrahmen für KI.

Allem voran gilt es, dass Mitarbeitende wissen, was sie mit KI tun können und wo die Grenzen liegen. Niemand möchte das Unternehmen gefährden. Ohne eine klare Strategie und Rahmenvorgabe können sie über potenzielle Risiken aber nur spekulieren. Genau deshalb benötigen sie Leitschienen – um zu wissen, welche Plattformen sie nutzen können, und wie und wofür. 

Um einen Rahmen zur KI-Nutzung abzustecken, helfen Ihnen Fragen wie diese:

  • Was bedeutet sichere KI-Nutzung konkret? 
  • Was ist in Ihrem Unternehmen unter einer verantwortungsvollen Nutzung von KI zu verstehen? 
  • Gibt es regulatorische Vorgaben zu KI, denen Ihr Unternehmen unterliegt (z. B. der KI-Verordnung der EU)?
  • Auf welche Plattformen können Ihre Mitarbeitenden zugreifen? Welche dürfen sie nicht nutzen? Und warum?
  • Welche Aufgaben kann KI übernehmen und welche nicht? (Die Antwort hierauf erfordert möglicherweise einige Versuche.)
  • Was wird von den Mitarbeitenden erwartet?
  1. Einen Plan für die Umsetzung

Als die Führungskräfte, die eine vollumfängliche Transformation der Belegschaft anleiten müssen, benötigen Sie klare Abgrenzungen, welche Abteilung welche Aspekte des Prozesses übernimmt. Beispielsweise eignen sich für einige Aspekte nur bestimmte Teams, während andere Punkte von beliebigen Funktionsbereichen umgesetzt werden können. Entscheidend ist nur, dass Klarheit besteht.

Bei der Gestaltung Ihres Plans können diese Fragen helfen:

  • Wer übernimmt die Governance-Steuerung für KI-Tools?
  • Wer kommuniziert KI-bezogene Leitschienen, Neuigkeiten und Informationen an die Belegschaft?
  • Wem obliegt die Erstellung von Lern- und Upskilling-Möglichkeiten für KI?
  • Wie lernen Ihre Mitarbeitenden, KI angemessen zu nutzen?
  • Wie gestalten Sie die Zusammenarbeit Ihrer Funktionsbereiche auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis, um eine lückenlose Abstimmung zu gewährleisten?

Geschlossenheit auf Führungsebene als KI-Katalysator

Warum hat die Abstimmung auf Führungsebene einen so starken Einfluss darauf, inwieweit ihre Teams bereit für KI sind? Weil dadurch zwei zentrale Aspekte erfüllt werden, die Mitarbeitende für eine erfolgreiche Entwicklung von GenAI-Skills benötigen: Unterstützung und Infrastruktur.

Aufbauend auf dieser Abstimmung können Sie Lernerlebnisse gestalten, die es Ihren Mitarbeitenden erleichtern, KI sicherer zu nutzen – durch praktische Anwendung ebenso wie durch Lernressourcen zum Selbststudium.

So können sie zudem innerhalb der neuen Leitschienen mit KI experimentieren. Erfahrungsbasiertes Lernen ist der beste Weg zur Entwicklung von Skills. Indem Ihre Mitarbeitenden verschiedene Tools ausprobieren, machen sie sich auch mit deren Wert für unterschiedliche Anwendungsfälle in Ihrer Organisation vertraut.

Die Selbstsicherheit, die sie dabei entwickeln, ist der Schlüssel dafür, KI-Ermüdungserscheinungen entgegenzuwirken. Gegenüber anderen Benutzergruppen ist es bei Benutzer:innen, die sich im Umgang mit GenAI sehr sicher fühlen:

  • Beinahe doppelt so wahrscheinlich, dass sie GenAI täglich nutzen
  • 4-mal so wahrscheinlich, dass sie GenAI auf reale Probleme anwenden
  • Um 32 % wahrscheinlicher, dass sie arbeitsbegleitend lernen
  • Um 38 % wahrscheinlicher, dass sie Unterstützung von Kolleg:innen und Mentor:innen erhalten
  • 77-mal wahrscheinlicher, dass sie sich mit GenAI beschäftigen und Kompetenzen aufbauen

Agieren Ihre Mitarbeitenden selbstsicher, verschwenden sie ihre Kräfte nicht dafür, sich Klarheit zu verschaffen. Stattdessen haben sie die nötigen Ressourcen an der Hand, kennen die Grenzen und wissen, was von ihnen erwartet wird. Umso unbeschwerter gehen sie das KI-Thema an: Sie können experimentieren und neue Energie für ihre Weiterentwicklung schöpfen.

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Personalisierte Schulungen für Anfänger: Leitfaden für KI-gestütztes Lernen https://degreed.com/experience/de/blog/personalisierte-schulungen-fuer-anfaenger-leitfaden-fuer-ki-gestuetztes-lernen/ Thu, 18 Sep 2025 20:23:04 +0000 https://degreed.com/experience/?p=87219 Teil eins der dreiteiligen Reihe. Bei diesem Kurs geht es weder um Wirtschaft noch Geschichte – hier dreht sich alles ums Lernen. Wir beschäftigen uns damit, wie sich Corporate Learning in den letzten zehn Jahren stärker verändert hat als in den Jahren zuvor und warum die Lerninhalte heute ganz anders sind als früher. Corporate Learning hat […]

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Teil eins der dreiteiligen Reihe.

Bei diesem Kurs geht es weder um Wirtschaft noch Geschichte – hier dreht sich alles ums Lernen. Wir beschäftigen uns damit, wie sich Corporate Learning in den letzten zehn Jahren stärker verändert hat als in den Jahren zuvor und warum die Lerninhalte heute ganz anders sind als früher.

Corporate Learning hat sich in diesem Jahrzehnt stärker verändert als in den letzten Jahrzehnten insgesamt. Und das Tempo der Veränderungen beschleunigt sich täglich. Bis vor ein paar Monaten verstand man unter „Personalisierung“ von Schulungen noch oberflächliche Empfehlungen eines Algorithmus, der Kurse je nach Abteilung oder Stellenbezeichnung vorschlug. Das war zwar hilfreich, aber die Empfehlungen waren oft sehr allgemein gehalten.

Aber mithilfe von KI kann die Personalisierung endlich ihr volles Potenzial entfalten. Moderne Plattformen können die aktuellen Skills, Karriereziele und sogar die bevorzugten Lernmethoden von Mitarbeitenden erfassen und bei Bedarf in Echtzeit anpassen. Es geht nicht mehr nur darum, den Mitarbeitenden Inhalte zuzuweisen, sondern um die Gestaltung wirklich individueller und adaptiver Lernreisen, die sich gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln. 

Lassen Sie uns in die erste Lektion eintauchen.

Lektion 1: KI-gestützte Personalisierung ist effizienter.

Der Wandel ist nicht nur theoretischer Natur, sondern verändert bereits jetzt die Geschäftswelt. Unternehmen, die KI-gestützte Lernplattformen einsetzen, melden eine Steigerung der Schulungseffizienz von 57 %. Die Mitarbeitenden schließen Kurse schneller ab, behalten mehr Wissen und wenden es effektiver in ihrer Arbeit an.

Personalisierte Schulungen beschleunigen die KI-Transformation und die Erfüllung von Compliance-Anforderungen, fördern Verhaltensänderungen und bauen in Rekordzeit Führungskräfte auf. Für Führungskräfte ist dies eine einmalige Chance. Lernen ist nicht mehr nur ein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Schlüssel für Leistung, Agilität und Mitarbeiterbindung im Zeitalter der KI. 

Lektion 2: Die Personalisierung hat sich grundlegend verändert.

So definiert KI personalisiertes Lernen im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen neu:

Traditionelles personalisiertes LernenKI-gestütztes personalisiertes Lernen
Basierend auf statischen Daten wie Rolle, Titel oder AbteilungBasierend auf dynamischen Echtzeitdaten, einschließlich Skills, Zielen, Leistung und Kontext
Allgemeine Kursempfehlungen mit begrenzten AktualisierungenAdaptive Empfehlungen, die sich je nach Rollen, Projekten und Geschäftsanforderungen weiterentwickeln
Einheitliche LernpfadeMaßgeschneiderte und entwicklungsfähige Lernpfade
Fokus auf die Bereitstellung von InhaltenFokus auf Kompetenzaufbau durch Praxis, Feedback und Coaching
Anpassung der Schulungsprogramme in bestimmten AbständenAnpassung in Echtzeit an die Bedürfnisse der Lernenden
Schwerpunkt hauptsächlich auf formellen SchulungenKombiniert formelles Lernen, informellen Wissensaustausch und Praxiserfahrung
Begrenzte Unterstützung und NachverfolgungBietet Anleitung wie ein persönlicher Coach, mit messbaren Ergebnissen

Mittlerweile wird KI in fast allen Unternehmensbereichen eingesetzt: Laut McKinsey implementieren 78 % der Unternehmen KI in mindestens einem ihrer Geschäftsprozesse. Der Bereich Schulung und Entwicklung sollte keine Ausnahme darstellen.

Lektion 3: KI kann vielfältig in Lernstrategien integriert werden.

Für diese Lektion haben wir Stephen Elrod hinzugezogen, unseren Experten für Lernstrategien und Senior Vice President of Global Delivery. Laut Stephen stellt sich nicht mehr die Frage, ob KI für das Lernen eingesetzt werden sollte, sondern wie. Hier sind einige konkrete Schritte für den Anfang:

  1. Lerntechnologie-Stack auf den Prüfstand stellen: Investieren Sie in Plattformen, die mehr als nur Inhalte bereitstellen. Wählen Sie Systeme, die nicht nur den Informationsaustausch ermöglichen, sondern sich an individuelle Bedürfnisse anpassen und Fähigkeiten aufbauen.
  2. Pilotprogramm für KI-gestützte Lernpfade starten: Beginnen Sie mit einem Skillbereich (z. B. Compliance, Führung oder digitale Skills) und testen Sie das Programm mit einer kleinen Gruppe.
  3. Lernen in Workflows integrieren: Ergänzen Sie Mikro-Lernressourcen in den Arbeitsbereichen der Mitarbeitenden.
  4. KI-Kompetenz fördern: Organisieren Sie einen kurzen Workshop, um das Verständnis der Mitarbeitenden für KI-gestütztes Lernen zu verbessern.
  5. Vertrauen schützen: Legen Sie klare Daten- und Ethikrichtlinien fest, damit die Mitarbeitenden über die Verarbeitung ihrer Daten informiert sind.
  6. Unterstützung der Geschäftsleitung sichern: Präsentieren Sie den Führungskräften einen Business Case (z. B. verbesserte Mitarbeiterbindung oder geringere Schulungskosten), um ihre Zustimmung zu erhalten. 

Lektion 4: KI kann der neue Coach der Belegschaft sein – rund um die Uhr.

KI ist kein Ersatz für menschliches Lernen, sondern eine Bereicherung. Sie ist für sämtliche Mitarbeitenden wie ein persönlicher Coach, der zeitnahe, relevante und umsetzbare Karrierechancen aufzeigt. Und sie unterstützt Organisationen dabei, dieses Maß an Personalisierung auf die gesamte Belegschaft auszuweiten.

Der Kernpunkt: Dank KI ist personalisiertes Lernen keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Unternehmen, die KI einsetzen, werden mit dem Wandel nicht nur Schritt halten, sondern sich hierbei an die Spitze setzen.

Hausaufgaben für L&D-Verantwortliche

Gute Lektionen zeichnen sich immer durch einen Moment der Reflexion aus.

  1. Wählen Sie einen Skillbereich mit hoher Priorität in Ihrer Organisation aus (z. B. Führung, Compliance oder digitale Skills).
  2. Erstellen Sie eine Übersicht darüber, wie Mitarbeitende derzeit in diesem Bereich geschult werden, z. B. welche Tools, Inhalte und Methoden zum Einsatz kommen.
  3. Identifizieren Sie mindestens zwei lückenhafte Bereiche, in denen Personalisierung die Ergebnisse verbessern könnte (z. B. Anpassung an die jeweilige Rolle, Hinzufügen von Feedback in Echtzeit oder Integration in die Workflows).
  4. Skizzieren Sie einen einseitigen Plan, wie KI diese Lücken schließen könnte.

Besprechen Sie dies bei Ihrem nächsten Team-Meeting und präsentieren Sie eine Idee, die Sie in den nächsten 90 Tagen umsetzen könnten.

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