Wie die Belegschaft lernt Archives - Degreed https://degreed.com/experience/de/blog/tag/wie-die-belegschaft-lernt/ The Learning and Upskilling Platform Tue, 16 Dec 2025 21:06:42 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Mehr KI-Akzeptanz mit zentralen Akteuren der Führungsebene auf einer Linie https://degreed.com/experience/de/blog/align-chros-clos-cios-to-grow-ai-adoption/ Tue, 28 Oct 2025 21:59:27 +0000 https://degreed.com/experience/?p=87420 Ermüdungserscheinungen gegenüber künstlicher Intelligenz sind ein reales Problem, das der Erzielung geschäftlicher Ergebnisse zunehmend im Wege steht. Einerseits werden kontinuierlich neue Tools eingeführt, andererseits bleibt nicht genug Zeit, sich auf sie einzustellen. Die Folge: erlahmende Veränderungsbereitschaft, fragmentierte Akzeptanz und resignatives Verhalten. Fühlen sich Mitarbeitende überfordert oder nicht unterstützt, sinkt ihre Produktivität und ihre Leistung stagniert. […]

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Ermüdungserscheinungen gegenüber künstlicher Intelligenz sind ein reales Problem, das der Erzielung geschäftlicher Ergebnisse zunehmend im Wege steht.

Einerseits werden kontinuierlich neue Tools eingeführt, andererseits bleibt nicht genug Zeit, sich auf sie einzustellen. Die Folge: erlahmende Veränderungsbereitschaft, fragmentierte Akzeptanz und resignatives Verhalten. Fühlen sich Mitarbeitende überfordert oder nicht unterstützt, sinkt ihre Produktivität und ihre Leistung stagniert.

Um relevant zu bleiben, ROI-Potenziale zu erschließen und Wachstum zu generieren, ist Ihr Unternehmen jedoch auf die Akzeptanz Ihrer Mitarbeitenden angewiesen.

Als Führungskraft können sie es ihnen erleichtern, Ihre Vorhaben mitzutragen.

In Umbruchphasen wie diesen sind Geschlossenheit auf Führungsebene und Selbstsicherheit in der Belegschaft wichtiger denn je. Organisationen, die sich in puncto KI-Weiterbildung, bereichsübergreifender Zusammenarbeit und ethischer Governance intern mit Personal- und Tech-Verantwortlichen abstimmen, entwickeln in ihren Unternehmen mit dreimal höherer Wahrscheinlichkeit eine GenAI-bereite Belegschaft

Hierzu müssen sich die zentralen Entscheidungsträger:innen zusammentun und Mitarbeitenden die Anleitung und Orientierung vermitteln, die sie für ihre Weiterentwicklung benötigen. 

Warum sind Personal-, Lern- und Tech-Verantwortliche der Schlüssel zu KI-Akzeptanz?

Im Kern bedeutet die Transformation, die es auf breiter Basis in der Belegschaft zu gestalten gilt, nur eines: Menschen müssen lernen, eine neue Technologie zu nutzen. Das macht umso klarer, weshalb Chief Human Resource Officers (CHROs), Chief Learning Officers (CLOs), Chief Talent Officers (CTOs) und Chief Information Officers (CIOs) hierbei eine zentrale Rolle zukommt. 

Aus dieser Perspektive wird zudem deutlich, warum es der Zusammenarbeit dieser Teams bedarf, wenn sie ihre Belegschaft effektiv auf KI vorbereiten möchten.

Die Kunst klarer KI-Abstimmung

Es ist nicht die KI selbst, die Mitarbeitende ablehnen, sondern die Verwirrung, die sie umgibt. 

Es sind die unklaren Erwartungen, ständigen Tool-Wechsel und unzureichenden Antworten, an denen sie sich stören. Um ihre Akzeptanz zielführend zu fördern, müssen Sie HR, L&D und IT auf ein gemeinsames Ziel ausrichten: Klarheit und Orientierung mit direktem Bezug auf geschäftliche Ergebnisse. Wenn Mitarbeitende nachvollziehen können, warum und wie sie KI nutzen sollen, verstehen sie ihre Einführung als Fortschritt und nicht als Belastung.

Haben Sie erst einmal alle Verantwortlichen ins Boot geholt, gilt es, gemeinsam auf Folgendes hinzuarbeiten:

  1. Etablieren Sie einen klaren Orientierungsrahmen für KI.

Allem voran gilt es, dass Mitarbeitende wissen, was sie mit KI tun können und wo die Grenzen liegen. Niemand möchte das Unternehmen gefährden. Ohne eine klare Strategie und Rahmenvorgabe können sie über potenzielle Risiken aber nur spekulieren. Genau deshalb benötigen sie Leitschienen – um zu wissen, welche Plattformen sie nutzen können, und wie und wofür. 

Um einen Rahmen zur KI-Nutzung abzustecken, helfen Ihnen Fragen wie diese:

  • Was bedeutet sichere KI-Nutzung konkret? 
  • Was ist in Ihrem Unternehmen unter einer verantwortungsvollen Nutzung von KI zu verstehen? 
  • Gibt es regulatorische Vorgaben zu KI, denen Ihr Unternehmen unterliegt (z. B. der KI-Verordnung der EU)?
  • Auf welche Plattformen können Ihre Mitarbeitenden zugreifen? Welche dürfen sie nicht nutzen? Und warum?
  • Welche Aufgaben kann KI übernehmen und welche nicht? (Die Antwort hierauf erfordert möglicherweise einige Versuche.)
  • Was wird von den Mitarbeitenden erwartet?
  1. Einen Plan für die Umsetzung

Als die Führungskräfte, die eine vollumfängliche Transformation der Belegschaft anleiten müssen, benötigen Sie klare Abgrenzungen, welche Abteilung welche Aspekte des Prozesses übernimmt. Beispielsweise eignen sich für einige Aspekte nur bestimmte Teams, während andere Punkte von beliebigen Funktionsbereichen umgesetzt werden können. Entscheidend ist nur, dass Klarheit besteht.

Bei der Gestaltung Ihres Plans können diese Fragen helfen:

  • Wer übernimmt die Governance-Steuerung für KI-Tools?
  • Wer kommuniziert KI-bezogene Leitschienen, Neuigkeiten und Informationen an die Belegschaft?
  • Wem obliegt die Erstellung von Lern- und Upskilling-Möglichkeiten für KI?
  • Wie lernen Ihre Mitarbeitenden, KI angemessen zu nutzen?
  • Wie gestalten Sie die Zusammenarbeit Ihrer Funktionsbereiche auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis, um eine lückenlose Abstimmung zu gewährleisten?

Geschlossenheit auf Führungsebene als KI-Katalysator

Warum hat die Abstimmung auf Führungsebene einen so starken Einfluss darauf, inwieweit ihre Teams bereit für KI sind? Weil dadurch zwei zentrale Aspekte erfüllt werden, die Mitarbeitende für eine erfolgreiche Entwicklung von GenAI-Skills benötigen: Unterstützung und Infrastruktur.

Aufbauend auf dieser Abstimmung können Sie Lernerlebnisse gestalten, die es Ihren Mitarbeitenden erleichtern, KI sicherer zu nutzen – durch praktische Anwendung ebenso wie durch Lernressourcen zum Selbststudium.

So können sie zudem innerhalb der neuen Leitschienen mit KI experimentieren. Erfahrungsbasiertes Lernen ist der beste Weg zur Entwicklung von Skills. Indem Ihre Mitarbeitenden verschiedene Tools ausprobieren, machen sie sich auch mit deren Wert für unterschiedliche Anwendungsfälle in Ihrer Organisation vertraut.

Die Selbstsicherheit, die sie dabei entwickeln, ist der Schlüssel dafür, KI-Ermüdungserscheinungen entgegenzuwirken. Gegenüber anderen Benutzergruppen ist es bei Benutzer:innen, die sich im Umgang mit GenAI sehr sicher fühlen:

  • Beinahe doppelt so wahrscheinlich, dass sie GenAI täglich nutzen
  • 4-mal so wahrscheinlich, dass sie GenAI auf reale Probleme anwenden
  • Um 32 % wahrscheinlicher, dass sie arbeitsbegleitend lernen
  • Um 38 % wahrscheinlicher, dass sie Unterstützung von Kolleg:innen und Mentor:innen erhalten
  • 77-mal wahrscheinlicher, dass sie sich mit GenAI beschäftigen und Kompetenzen aufbauen

Agieren Ihre Mitarbeitenden selbstsicher, verschwenden sie ihre Kräfte nicht dafür, sich Klarheit zu verschaffen. Stattdessen haben sie die nötigen Ressourcen an der Hand, kennen die Grenzen und wissen, was von ihnen erwartet wird. Umso unbeschwerter gehen sie das KI-Thema an: Sie können experimentieren und neue Energie für ihre Weiterentwicklung schöpfen.

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Dank KI ist Lernen in der Belegschaft nicht mehr aufzuhalten https://degreed.com/experience/de/blog/ki-lernen-belegschaft-nicht-mehr-aufzuhalten/ Fri, 12 Sep 2025 15:26:51 +0000 https://degreed.com/experience/?p=87059 Das KI-Zeitalter erfordert eine Transformation des Lernens in der Belegschaft. Der Mensch muss dabei im Mittelpunkt stehen und befähigt werden, sich anzupassen, zu wachsen und Führungsrollen zu übernehmen.

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Die Zukunft der Arbeitswelt steht nicht bevor. Sie ist bereits da.

KI ist längst Realität – nicht als Backoffice-Tool, sondern als präsentes Hilfsmittel, das unsere Arbeitsweise, unser Denken und unsere Kreativität grundlegend verändert. Konjunkturzyklen beschleunigen sich, Wissensarbeit entwickelt sich weiter. Und so lautet die wichtigste Frage für Führungskräfte heute: Ist meine Belegschaft darauf vorbereitet?

Das bisherige Modell mit klassischen Schulungen, einheitlichen Programmen und isoliertem Lernen kann nicht mehr mithalten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, reicht es nicht mehr aus, einfach nur Inhalte bereitzustellen. Vielmehr gilt es, strategische Skillentwicklung im großen Stil voranzutreiben.

Siya Raj Purohit, Education Go-to-Market Leader bei OpenAI, machte auf der LENS 2025 deutlich: „Als es Menschen möglich wurde, über eine Sprachschnittstelle mit KI zu kommunizieren, hat sich etwas Grundlegendes verändert.“ Mit KI in natürlicher Sprache kommunizieren zu können, macht sie für die gesamte Belegschaft zugänglich.

Dieser Wandel ermöglicht eine völlig neue Art des Lernens, bei der Menschen und KI zusammenarbeiten, um in Echtzeit Mehrwert zu schaffen. Die Herausforderung ist aber nicht mehr nur technologischer Natur, sondern hängt auch mit den Fähigkeiten der Belegschaft zusammen.

Der Wandel hat bereits begonnen

Wir nähern uns nicht dem KI-Zeitalter – wir leben bereits darin. Dadurch, dass die Schnittstelle sprachfähig geworden ist, ist KI mehr als nur ein Werkzeug. Sie wird zu einem Partner, der menschliche Denkprozesse, Kreativität und Entscheidungsfindung fördert. „KI ist nicht nur ein Werkzeug“, erklärte Purohit. „Sie liefert Denkanstöße, die Mitarbeitende auf allen Ebenen unterstützen können.“

Und das wirkt sich bereits in der Praxis aus. Laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden 60 % der Arbeitsplätze durch KI umgestaltet werden. Bis zum Jahr 2030 werden je nach Standort zudem zwischen 50 und 67 % der Mitarbeitenden Reskilling benötigen.

Und dennoch klafft eine Lücke zwischen Erwartung und Bereitschaft. Wie aus unserem Bericht „Wie die Belegschaft lernt – GenAI“ von 2025 hervorgeht, erwarten 48 % der Fachkräfte, dass sich ihre Zuständigkeiten durch GenAI verändern werden. Zugleich fühlen sich aber nur 22 % sehr sicher im Umgang damit.

Diejenigen, die im Umgang mit der Technologie sicher sind, warten nicht auf die anderen. Sie automatisieren Aufgaben, gewinnen Einblicke und treffen bessere Entscheidungen – und zwar bereits jetzt.

Obwohl KI disruptiv sein kann, liegt die eigentliche Herausforderung – und Chance – beim Menschen. Es handelt sich dabei um ein Talentproblem, nicht um ein Technologieproblem.

Von der Disruption zur Chance

Trotz der Tragweite der durch KI angestoßenen Veränderungen bereiten sich zukunftsorientierte Organisationen nicht auf die Auswirkungen vor, sie gehen von einer reaktiven Haltung zu einer Transformation über.

Siya Raj Purohit beschreibt vier Phasen der KI-Transformation:

  1. KI-Kompetenz: Hierbei geht es darum, das grundlegende Verständnis der einzelnen Mitarbeitenden zu fördern, indem die Nutzung im Arbeitsalltag angeregt wird. Sie werden eine Verbesserung der Effizienz, Arbeitsqualität, Kreativität und Innovationskraft feststellen.
  2. Maßgeschneiderte Workflows: Geben Sie Ihren Teams eine KI an die Hand, die zu ihren Rollen passt und die Problemlösung auf Teamebene unterstützt. Legen Sie den Fokus auf Automatisierung, Erweiterbarkeit und Zusammenarbeit.
  3. Um KI erweiterte Abläufe: Führen Sie reproduzierbare Prozesse in der gesamten Organisation ein, um die Produktivität zu verbessern. Sie steigern damit Ihre betriebliche Effizienz und sparen gleichzeitig Kosten ein.
  4. KI-gestützte Angebote: Machen Sie KI zum Rückgrat der Innovationskraft Ihres Unternehmens, um KI-gestützte Produkte und Services bereitzustellen. Sie steigern dadurch den Wert Ihres Produktangebots und die Kundenbindung.

„Jeder dieser Schritte bringt Dynamik in die Weiterentwicklung und trägt zu deren Aufrechterhaltung bei“, so Purohit. „Und als Weiterbildungsverantwortliche sind Sie meiner Meinung nach alle in der besten Position, um diesen Wandel voranzutreiben.“

Das neue Lern-Playbook: Aus Kompetenz wird Innovation

„Es hat sich nicht nur verändert, wie fortschrittlich diese Modelle inzwischen sind, sondern auch, wofür sie eingesetzt werden: bei der Ideenfindung, beim Aufbau von Skills und dabei, Kreativität freizusetzen“, so Purohit. Um Ihre Belegschaft jedoch wirklich bereit für KI zu machen, braucht es mehr als nur KI-Tools. Was Sie benötigen, ist ein KI-gestützter Lernpartner. Degreed Maestro unterstützt Sie dabei, Ihre KI-Ambitionen in konkrete Ergebnisse umzusetzen. Dazu gehören der erfolgreiche Umgang mit KI im Arbeitsalltag, personalisiertes Lernen in großem Maßstab, auf die Geschäftsziele abgestimmtes Lernen und eine auf Innovation ausgerichtete Belegschaft.

1. KI-Kompetenz entsteht durch tägliches KI-gestütztes Lernen.

Wenn Ihre Belegschaft den Einsatz von KI versteht, kann dies ihre Arbeitsleistung verbessern. Der Aufbau von KI-Kompetenz beginnt damit, KI in den Arbeitsalltag zu integrieren. Degreed Maestro erleichtert dies wie folgt:

  • Personalisierte, sorgfältig kuratierte Lernpfade, die an Rollen und Ziele angepasst sind
  • KI-gestütztes Coaching im Arbeitsfluss

2. Maßgeschneiderte KI-Workflows ermöglichen anpassungsfähige Lernerfahrungen für die Belegschaft in großem Maßstab.

Sobald einzelne Mitarbeitende täglich KI einsetzen, kann Degreed Maestro ganze Teams mit KI ausstatten, die auf ihre Funktionen und Skillanforderungen zugeschnitten ist. Dies umfasst:

  • Rollenspiele, die Vertriebsteams und andere Abteilungen dabei unterstützen, wichtige Gesprächsformate zu üben
  • Maßgeschneidertes Coaching für alle Führungskräfte, nicht nur die Führungsetage

3. KI-gestützte Abläufe fördern ein intelligenteres Skillmanagement.

Um die Transformation in Ihrer gesamten Belegschaft zu skalieren, benötigen Sie intelligentere Prozesse und nicht nur mehr Inhalte. Mit Degreed Maestro wird L&D zur strategischen Triebfeder für mehr Leistung, Agilität und Wachstum, indem Folgendes unterstützt wird:

  • Skill-Reviews, die zeitaufwendige Bewertungen seitens der Führungskräfte durch KI-gestützte Leistungsbeurteilungen ersetzen
  • Datengestützte Einblicke, die das Lernen mit dem Skillaufbau und den Leistungsergebnissen verknüpfen

4. KI-gestützte Angebote sind das Ergebnis von Innovationen durch eine kompetentere Belegschaft.

KI kann Ihr Unternehmen auf vielfältige Weise unterstützen. Um ihre Vorteile jedoch in vollem Umfang auszuschöpfen, müssen Sie sie in Ihre Produkte und Services integrieren. Degreed Maestro kann Ihre gesamte Belegschaft darauf vorbereiten, eine Vorreiterrolle bei diesem Wandel einzunehmen, denn:

  • Lernen ist damit präzise auf Ihre Geschäfts- und Personalstrategien abstimmbar.
  • Lernreisen lassen sich adaptiv gestalten und so die Bereitschaft für neue Rollen und Strukturen beschleunigen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, die Führung zu übernehmen

„Es liegt an uns Weiterbildungsverantwortlichen, die Arbeitsplätze darauf vorzubereiten“, so Purohit. „Das wichtigste sind nicht die Werkzeuge. Vielmehr geht es darum, Umgebungen zu schaffen, in denen Menschen sich weiterentwickeln, experimentieren und hoffentlich die beste Arbeit ihres Lebens leisten können.“

Das Zeitalter der KI verlangt nicht nur nach digitaler Transformation. Es erfordert eine Transformation des Lernens in der Belegschaft. Der Mensch muss dabei im Mittelpunkt stehen und befähigt werden, sich anzupassen, zu wachsen und Führungsrollen zu übernehmen.

Das Lernen sollte nicht als unterstützende Maßnahme gesehen werden, sondern als strategischer Faktor für die Resilienz und Innovationskraft der Belegschaft. Erfahren Sie mehr darüber, wie KI das Lernen verändert, in „Wie die Belegschaft lernt – GenAI“.

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KI-Skills durch KI: Schneller zu GenAI-Kompetenz mit Degreed Maestro https://degreed.com/experience/de/blog/ai-for-ai-skills-maestro-accelerates-gen-ai-fluency/ Thu, 14 Aug 2025 13:41:42 +0000 https://degreed.com/experience/?p=86909 Eine KI, die KI-Skills vermittelt. Erfahren Sie, wie Degreed Maestro durch personalisiertes Coaching zur Entwicklung von GenAI-Kompetenz beiträgt und so für messbare Geschäftsvorteile sorgt.

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Führungskräfte aller Branchen stehen im Bereich der generativen KI (oder GenAI) vor enormen Herausforderungen: 78 % der Mitarbeitenden fehlt es an den Skills oder der Sicherheit, um GenAI-Tools effektiv zu nutzen. In Bezug auf die unternehmensweite Implementierung attestieren sich gerade einmal 2 % der Unternehmen, dass sie hierfür bereit sind. Kurz gesagt: Es fehlt ihnen an KI-Skills.

Degreed Maestro wurde speziell konzipiert, um diese Lücke zu schließen. Hierdurch werden intelligente, personalisierte und skalierbare Lernerlebnisse umsetzbar, die das Potenzial generativer KI in Produktivitätsgewinne, Innovation und Wettbewerbsvorteile übersetzen. Beschreiben lässt es sich als eine KI, die es ermöglicht, KI-Skills zu erlernen.

Das Konzept:

Maestro sorgt für Präzision im großen Maßstab.

  • Generiert automatisch personalisierte Lernpfade, die exakt auf Jobrollen, Skills und Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind
  • Verknüpft Ziele für GenAI-Kompetenz mit Lernmomenten und unterstützt so Rollen wie KI-Trainer:innen, Prompt-Engineers und KI-Analyst:innen

Maestro vermittelt Sicherheit durch personalisiertes Coaching.

  • Hilft durch KI-gestützte Coaching-Prompts und rollenspezifische Simulationen beim Aufbau von KI-Kompetenz
  • Stärkt Sicherheit und Selbstvertrauen durch Unterstützung und Feedback im Kontext – ein zentraler Faktor für nachhaltige Verhaltensänderungen

Maestro integriert Lernen in den Arbeitsfluss.

  • Orchestriert Lernmomente basierend auf individuellen Benutzeraktionen, -rollen und -präferenzen
  • Fördert eine Routine fortlaufenden Lernens durch Lernempfehlungen und -anstöße im Arbeitsalltag

Maestro wirkt sich messbar auf Skillentwicklung und Geschäftsergebnisse aus.

  • Erfasst Entwicklung von Selbstvertrauen, Skill-Leistungsniveau und Lernverhalten im Zeitverlauf
  • Liefert durch Integration mit Degreed Skills+ Echtzeitanalysen und verknüpft GenAI-spezifisches Lernen mit Geschäftsstrategien

Strategische Ergebnisse

  • Schnellere Entwicklung von GenAI-Kompetenz in der gesamten Belegschaft
  • Förderung von Motivation, Mitarbeiterbindung und interner Mobilität
  • Verkürzte Zeit bis zur wirksamen Umsetzung von GenAI-Anwendungsfällen
  • Abstimmung von Lerninvestitionen auf Ziele zur Transformation der Belegschaft und geschäftliche Leistungskennzahlen

Ihr nächster Schritt

Lassen Sie uns gemeinsam erörtern, wie Ihr Unternehmen neue Lernstrategien für GenAI entwickeln kann, um schnellere Innovation, intelligentere Abläufe und nachhaltige Geschäftsvorteile umzusetzen.

Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin – das Degreed-Expertenteam steht Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

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Was die KI-Verordnung der EU für Personalverantwortliche im Jahr 2025 bedeutet https://degreed.com/experience/de/blog/what-the-eu-ai-act-means-for-business-leaders/ Wed, 06 Aug 2025 14:44:17 +0000 https://degreed.com/experience/?p=86783 Machen Sie Ihr Team fit für den verantwortungsvollen und effizienten KI-Einsatz – für volle Compliance mit der KI-Verordnung der EU und eine Führungsrolle im KI-Zeitalter.

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Die KI-Verordnung der EU ist da – mit einer klaren Botschaft an Führungsetagen: KI ist mehr als nur ein Innovationsmotor. Sie bringt Verantwortung mit sich und kann zur Haftungsfrage werden. 

Jede Organisation mit signifikanter EU-Präsenz ist betroffen. Wer KI für Screening, Schulung oder Talentmanagement einsetzt, fällt möglicherweise unter die Hochrisiko-Regelungen. Ohne den richtigen Partner oder Anbieter kann die Compliance schnell komplex und aufwendig werden. Die gute Nachricht: Der regulatorische Druck bietet die Chance, das Vertrauen der Belegschaft in generative KI zu stärken, Wissen auszubauen und somit Wettbewerbsvorteile zu sichern.

So können Sie Mitarbeitenden ermöglichen, KI verantwortungsvoll, sicher und effizient einzusetzen, damit Ihr Unternehmen nicht nur gesetzeskonform bleibt, sondern sich auch als Vorreiter im KI-Zeitalter etabliert. Für CHROs, CLOs und CIOs ist dies der strategische Moment, um verantwortungsvolles, strukturiertes und skalierbares KI-Lernen fest in die Unternehmens-DNA einzubetten.

Warum die KI-Verordnung der EU die Spielregeln verändert

Die KI-Verordnung der EU schreibt strenge Regeln für die Entwicklung und Nutzung von KI vor – besonders für Systeme, die das Personalmanagement automatisieren.

Artikel 4 der KI-Verordnung der EU legt eindeutig fest:

„Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um nach besten Kräften sicherzustellen, dass ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen.“

Unternehmen müssen sicherstellen, dass alle, die mit KI-Systemen arbeiten, technisch, ethisch und im Anwendungskontext ausreichend geschult sind. Für Personalverantwortliche und Bildungsexpert:innen bedeutet dies, dass sie überdenken müssen, wie KI in ihrem Unternehmen eingeführt, angenommen und geregelt wird.

Setzen Sie KI für Recruiting, Weiterbildung, Verwaltung oder Leistungsbewertung ein, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Anbieter seine Sorgfaltspflicht erfüllt und die Lösung so entwickelt hat, dass sie die Anforderungen der KI-Verordnung unterstützt.

Unsere weltweite Studie mit Harvard Business Publishing zeigt:

  • 68 % der Mitarbeitenden nutzen mindestens wöchentlich GenAI-Tools – ein klarer Hinweis auf ein weit verbreitete, dezentrale Anwendung.
  • Dennoch fühlen sich 78 % nicht sicher genug, diese Tools effektiv einzusetzen.
  • Lediglich 7 % besitzen die Fähigkeiten, GenAI-Tools zu entwickeln oder anzupassen.
  • Und 74 % der Führungskräfte haben selbst keine formelle Schulung zu generativer KI absolviert.

Trotz breiter Anwendung agieren viele Unternehmen blind: Mitarbeitende setzen KI-Tools ohne vorgeschriebene Schulung, Aufsicht oder passende Infrastruktur ein. Das birgt nicht nur ein erhebliches Compliance-Risiko, sondern Unternehmen entgeht damit auch die Chance, die KI-Einführung in messbare Leistungs- und Innovationsgewinne zu verwandeln.

Die KI-Verordnung der EU im Überblick

Die KI-Verordnung der EU soll KI-Anwendungen entsprechend ihrem Risikograd regulieren und teilt sie in verschiedene Kategorien ein: unannehmbares Risiko, hohes Risiko, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Je höher das Risiko, desto strenger die Compliance-Anforderungen. Einige KI-Anwendungen könnten laut KI-Verordnung der EU streng genommen illegal sein, während andere, die als risikoreich eingestuft werden, möglicherweise nur so entwickelt werden müssen, dass sie mit den Anforderungen der KI-Verordnung übereinstimmen. 

Die Einhaltung der KI-Verordnung der EU bedeutet nicht nur die Einhaltung von Vorschriften, sondern auch die Gewährleistung, dass KI-Systeme vertrauenswürdig und für alle Benutzer:innen von Nutzen sind. Für Fachleute aus den Bereichen Personalwesen, Weiterbildung und Talentmanagement bedeutet dies:

Sicherheit und Vertrauen

KI-gestützte Weiterbildungs-Tools müssen sicher und zuverlässig sein und Vertrauen zwischen Technologie und Benutzer:innen fördern.

Transparenz

Transparente Informationen über Entscheidungsprozesse von KI-Systemen sind essenziell, besonders bei Anwendungen, die Lernergebnisse oder Bewertungen beeinflussen.

Rechtssicherheit

Rechtliche Risiken durch Nichteinhaltung müssen minimiert werden, damit hohe Strafen und Reputationsschäden vermieden werden.

Die 3 Hebel einer mit generativer KI vertrauten Belegschaft

Unsere Untersuchungen zeigen, dass erfolgreiche KI-Strategien sich auf drei entscheidende Faktoren konzentrieren. Diese Hebel schließen die Lücke zwischen der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und dem Unternehmensvorteil:

1. Tools und Infrastruktur

Vertrauen in generative KI entsteht nur, wenn Menschen praxisnahen Zugang zu KI-Tools haben und diese in Arbeitsprozesse eingebettet sind. Dazu zählen sichere, transparente Systeme, die:

  • an ethische Standards und Unternehmensrisikorahmenwerke angepasst sind
  • für Transparenz bei der Generierung von KI-Ergebnissen sorgen
  • sich in Leistungs-, Entwicklungs- und Entscheidungssysteme integrieren lassen

2. Organisatorische Unterstützung und Schulungen

KI-gestütztes Lernen muss strukturiert, strategisch und kontinuierlich erfolgen. Maßnahmen leistungsstarker Organisationen:

  • Einführung von KI-Akademien, Zertifizierungen und praxisnahen Simulationen im Arbeitsalltag
  • Rollenbezogene Schulungen für KI-gestützte Positionen wie Prompt Engineers und KI-Analyst:innen
  • Kenntnisse in generativer KI für Führungskräfte und Entscheidungsträger:innen verbindlich vorschreiben

3. Eine motivierte Belegschaft

Motivation beschleunigt das Lernen. Unsere Studie zeigt, dass Mitarbeitende, die einen persönlichen Nutzen wie Produktivität oder Kreativität erkennen, sich mit 77-mal höherer Wahrscheinlichkeit intensiv mit generativer KI beschäftigen. Das bedeutet:

  • Der Mehrwert von KI muss klar kommuniziert werden.
  • KI sollte für selbstbestimmtes Lernen eingesetzt werden.
  • Führungskräfte sollten ein verantwortungsbewusstes Experimentieren vorleben.

Wenn diese drei Hebel gemeinsam wirken, schaffen Unternehmen eine selbstbewusste, kompetente und regelkonforme Belegschaft.

Von der Compliance zum Vertrauen: Aufbau von generativen KI-Kompetenzen im gesamten Unternehmen

Compliance ist nur der Startpunkt in einer Arbeitswelt, die durch generative KI neu geformt wird. CHROs, CLOs und CIOs stehen heute vor der doppelten Aufgabe, Governance zu sichern und Mitarbeitende in die Lage zu versetzen, KI souverän und verantwortungsvoll zu nutzen. Wer diese Aufgabe meistert, bringt KI-Strategien von der Theorie in die Praxis.

Machen Sie es wie führende Unternehmen:

  • Bewerten Sie die aktuellen KI-Kenntnisse auf allen Ebenen Ihres Unternehmens, von den Mitarbeitenden bis zur Führungsebene.
  • Integrieren Sie generative KI in Lern-Workflows und das Tagesgeschäft.
  • Stellen Sie praktische Übungen durch Simulationen und Praxisanwendungen bereit.
  • Entwickeln Sie KI-Kompetenz auf allen Ebenen, von der Produktion über den Kundenservice bis hin zur Führungsetage.
  • Definieren Sie neue Rollen und Verantwortlichkeiten, um KI-Skills zu skalieren.

Mit einer KI-kompetenten Belegschaft senken Unternehmen Risiken, treiben Innovation voran und positionieren sich ethisch wie strategisch als Vorreiter.

Wie Degreed Sie dabei unterstützt, Ihr Ziel zu erreichen

Bei Degreed steht Compliance im Zentrum unserer Entwicklung. Wir entwickeln unsere Plattform unter Einhaltung der KI-Verordnung, denn wir nutzen folgende Ansätze:

  • KI-gestützte Plattformen, die menschliche Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Datenschutz in den Vordergrund stellen
  • Strukturierte GenAI-Lerntools über Akademien, Coaching und personalisierte Lernpfade
  • Von Grund aus auf Compliance ausgelegte Architektur und Protokollierung für Transparenz und Auditfähigkeit

Wir helfen Ihnen dabei, regulatorischen Druck in einen Wettbewerbsvorteil zu verwandeln, indem wir KI-Kompetenzen dort aufbauen, wo sie am wichtigsten sind: bei Ihren Mitarbeitenden.

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Wie die Belegschaft lernt – GenAI: Das sagen 2.700 Führungskräfte https://degreed.com/experience/de/blog/how-the-workforce-learns-gen-ai-see-what-2700-leaders-say/ Thu, 29 May 2025 16:37:03 +0000 https://degreed.com/experience/?p=86145 Entdecken Sie strategische Einblicke zur Förderung von KI-Kompetenz durch personalisiertes Lernen, Führungssupport und skalierbare Tools.

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Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt grundlegend. Daher müssen auch Lernstrategien dringend angepasst werden.

Die Realität ist jedoch ernüchternd, wie unser Bericht „Wie die Belegschaft lernt – GenAI 2025 zeigt: 68 % der Fachkräfte geben an, dass ihre Unternehmen wenig bis gar keine strukturierte Unterstützung für das Erlernen generativer KI bieten. Viele Mitarbeitende sind auf sich allein gestellt, was die unternehmensweite Einführung gefährdet.

Dabei haben 66 % der Mitarbeitenden lediglich grundlegende GenAI-Kenntnisse. Für CLOs, HR-Verantwortliche und -Strateg:innen eröffnet sich hier eine neue Chance: Das Upskilling der Belegschaft sollte völlig neu konzipiert werden, damit es als Motor für nachhaltige Wettbewerbsvorteile dienen kann.

Der selbstgesteuerte Wandel

In Zusammenarbeit mit Harvard Business Publishinghaben wir über 2.700 Antworten von Führungs- und Fachkräften aus verschiedenen Regionen und Branchen weltweit gesammelt. Unser Ziel? Herauszufinden, wie Mitarbeitende KI-Skills entwickeln – und was Unternehmen tun können, um eine KI-kompetente Belegschaft aufzubauen, die das volle Potenzial von generativer KI ausschöpft.

„KI betrifft das gesamte Unternehmen“, so Lisa Tenorio, Senior Vice President for Product & Innovation bei Harvard Business Publishing, die die Studie auf der Degreed LENS 2025 vorstellte. „Es ist nicht etwa nur ein einzelner Funktionsbereich betroffen. Jede Person auf jeder Ebene im Unternehmen braucht ein gewisses Maß an KI-Kompetenz. Und alle müssen ständig dazulernen, um mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Das bedeutet, dass sowohl die Lernenden als auch die Lernprogramme sich anpassen müssen.“

Eine weitere Erkenntnis: Mitarbeitende warten nicht auf die Erlaubnis zum Lernen – sie werden selbst aktiv. Viele Mitarbeitende beschäftigen sich aus freien Stücken und in ihrer Freizeit mit KI und anderen neuen Technologien. Durch praktisches Experimentieren mit GenAI und anderen neuen Tools signalisieren sie eine hohe Nachfrage nach agilem, personalisiertem Lernen.

Doch Eigeninitiative allein reicht nicht aus. Ohne klare Anleitung und Struktur steigt das Risiko von Fehlinformationen, Zeitverschwendung und Demotivation. Aus dem Bericht geht auch hervor: 40 % der Beschäftigten, die sich eigenständig mit KI beschäftigen, fühlen sich überfordert oder sind unsicher, wie sie das Gelernte sinnvoll anwenden sollen.

Erfolgsfaktoren für KI-Kompetenz

Damit der Wandel gelingt, setzen zukunftsorientierte Organisationen auf zentrale Erfolgsfaktoren:

  • Unterstützung durch Führungskräfte: Transformation gelingt nur mit klarem Support durch das Top-Management. Lerninitiativen entfalten ihre Wirkung, wenn Führungskräfte ihren Worten auch Taten folgen lassen: Lernverhalten vorleben, Zeit und Budget einplanen und Lernen mit Unternehmenszielen verknüpfen. Doch nur 13 % der befragten Unternehmen bieten derzeit alle drei Erfolgsfaktoren für KI-Kompetenz: Führung, Tools und eine positive Lernumgebung.
  • Tools und Technologie: Moderne Lernplattformen sollten mehr können als nur Inhalte bereitzustellen. Lernelemente müssen leicht auffindbar, individuell kuratiert und umsetzbar sein. Wie das gelingt? Über KI-gestützte Erinnerungen, die nahtlose Integration in tägliche Arbeitsabläufe und Anreize für praktisches Ausprobieren – etwa durch Coaching, Simulationen und rollenbasierte Anleitungen. Technologie sollte Hürden abbauen und Lernen direkt in den Arbeitsalltag integrieren – skalierbar und punktgenau.
  • Die Lernumgebung: Eine starke Lernkultur schafft Sicherheit, ermutigt zum Experimentieren und betrachtet Skillaufbau kontinuierlich als eine Priorität. Kollegiales Lernen und Feedback spielen dabei eine zentrale Rolle. Unternehmen, die eine solche Umgebung fördern, erleben deutlich mehr Sicherheit beim Einsatz von GenAI. Fehlt diese Lernkultur, helfen auch die besten Tools wenig.

Diese drei Erfolgsfaktoren – Führung, Tools und eine positive Lernumgebung – wirken nur gemeinsam. Sind sie alle vorhanden, wächst die Akzeptanz schneller, Ängste nehmen ab und Lernen wird zum strategischen Wachstumstreiber.

„KI-Kompetenz ist nicht nur eine Frage individueller Lernaktivitäten“, so Tenorio. „Sie steigt, wenn Unterstützung, Infrastruktur und Bereitschaft vorhanden sind.“

Hindernisse, die den Fortschritt ausbremsen

Derzeit erhalten 73 % der Führungskräfte und Vorstandsmitglieder keinerlei formelle Schulung zu generativer KI. Wenn das C-Level bei GenAI im Blindflug agiert, bleiben Investitionen aus – und die Risikofreudigkeit sinkt. Nur eines von zehn Unternehmen investiert derzeit in KI-Lernangebote auf dem Niveau, das eine echte Transformation erfordert.

Selbst mit strategischem Willen stoßen viele Unternehmen an Grenzen: fehlende Ausrichtung, begrenzte Ressourcen und Angst vor Veränderung behindern den Fortschritt.

Für HR- und L&D-Verantwortliche ist dies ein klares Signal, jetzt die Führung zu übernehmen – um die KI-Kompetenzlücke im Top-Management zu schließen und eine Lerninfrastruktur aufzubauen, die Produktivität und Innovation mit GenAI ermöglicht.

KI-Kompetenz: Warum gerade jetzt

Die Entwicklungen im Bereich KI schreiten rasant voran. Wer mit dem Aufbau von KI-Kompetenz wartet, geht nicht nur ein Risiko ein, sondern verpasst auch Chancen: auf bessere Mitarbeiterbindung, mehr Produktivität und höhere Agilität im Unternehmen.

Lernen muss als zentrale Geschäftsfunktion neu gedacht werden – nicht als Reaktion auf Wandel, sondern als Tool, um den Wandel aktiv zu gestalten. Für Führungskräfte im ständigen Veränderungsmodus ist KI-Kompetenz nicht nur eine Fähigkeit, sondern eine echte Entlastung.

Ein Drittel der Befragten in unserer Studie gab an, der Einsatz von GenAI hätte einen signifikanten positiven Einfluss auf die Leistung der Teams. Knapp 80  % können sich dank KI stärker auf strategische Aufgaben konzentrieren. Und 53 % fühlen sich besser in der Lage, geschäftliche Herausforderungen zu lösen.

Hinzu kommt: Interne Mobilität wird zum entscheidenden Anreiz. Mitarbeitende, die Weiterbildungschancen im Unternehmen sehen, bleiben ihrem Arbeitgeber eher treu. Wer Upskilling, KI-Readiness und personalisierte Entwicklung fördert, senkt die Fluktuation, stärkt die Motivation und holt mehr aus seinen Beschäftigten heraus.

Wie führende Organisationen KI-Kompetenz skalieren

Unternehmen, die beim Thema GenAI echte Fortschritte erzielen, haben eines gemeinsam: Sie beginnen mit klar abgestimmter Führung und skalieren dann gezielt und strategisch.

Ein Beispiel: Ein europäischer Konzern aus der Lebensmittel- und Getränkebranche mit Hunderten Produktionsstätten und Tausenden Marken startete seine GenAI-Initiative direkt im Vorstand. In praxisnahen Bootcamps entwickelten Führungskräfte selbst erste Produktprototypen mit acht verschiedenen KI-Tools. Diese Erfahrung auf C-Level ebnete den Weg für bereichsübergreifende Lernakademien, durch die sich Entscheidungszyklen für neue Prototypen von fast sechs Monaten auf nur zwei Tage verkürzten – ein messbarer ROI eines Trial-and-Error-basierten Lernansatzes, der Vertrauen in Gen AI schafft.

Auch Degreed-Kund:innen aus verschiedensten Branchen skalieren Lernen schnell und wirkungsvoll.

Zum Beispiel Ericsson: Vor fünf Jahren begann der Telekommunikationskonzern mit dem gezielten Upskilling einer kleinen Gruppe von 300 Wissenschaftler:innen im Bereich KI. Heute gelten bereits über 30.000 der weltweit mehr als 100.000 Mitarbeitenden als sehr kompetent im Umgang mit künstlicher Intelligenz.

Capgemini stand gleich vor zwei Herausforderungen: dem Aufbau einer Belegschaft, die Kund:innen bei der Implementierung von generativer KI unterstützen kann, und die Integration von KI in interne Abläufe. Der Generative AI Campus – powered by Degreed – wurde in nur zehn Wochen entwickelt und implementiert. Jetzt ermöglicht er 340.000 Mitarbeitenden weltweit den Zugang zu KI-Schulungen. So erwerben sie genau die Skills, die sie benötigen, um interne Projekte und Kundenlösungen im Bereich KI erfolgreich voranzutreiben. Das Ergebnis: 91.000 Mitarbeitende wurden in nur sechs Monaten in KI-Tools geschult.

Lernen als strategischer Hebel

Allzu oft wird Lernen als isolierte Tätigkeit betrachtet. Doch wenn es über den gesamten Mitarbeiter-Lebenszyklus hinweg eingebettet ist – vom Onboarding bis zur Führungskräfteentwicklung – wird es zum Motor für Wachstum. Tools wie Degreed unterstützen HR- und L&D-Teams dabei, Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zu übersetzen: durch das Erkennen von Skill-Lücken, das Personalisieren von Lernpfaden und das Messen von Fortschritten in Echtzeit.

Nächste Schritte

Die Transformation der Belegschaft beginnt nicht mit einer Plattform, sondern mit einem klaren Ziel.

Was bedeutet Erfolg für Ihre Mitarbeitenden – und welche Fähigkeiten braucht es, um dorthin zu gelangen? Für Unternehmen, die auf Agilität, Engagement und Resilienz setzen, beginnt Erfolg mit Lernen.

Degreed ist in der einzigartigen Position, um Lernen zum Wettbewerbsvorteil in Ihrer Organisation zu machen.

Mit Degreed können Sie:

  • Bedarf erkennen – identifizieren Sie durch Daten- und KI-gestützte Analysen Skill-Lücken und -Prioritäten
  • Entwicklung personalisieren – mit einem kuratierten, automatisierten Lernerlebnis
  • Veränderung messbar machen – anhand klarer, belastbarer Metriken, die den Impact verdeutlichen

In einer Welt des ständigen Wandels ist Lernen nicht nur die Basis für individuelles Wachstum, sondern der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg.

Der nächste Schritt.

Gehören Sie zu den Ersten, die Zugriff auf unseren Bericht „Wie die Belegschaft lernt – GenAI 2025“ erhalten. Ein Bericht voller datengestützter Einblicke, die Ihnen helfen, in einer von KI geprägten Welt souverän zu führen.

Neugierig auf mehr? Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Sie in Ihrer Organisation KI-Kompetenz im großen Maßstab aufbauen können.






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